Schutzausrüstung "Eichenprozessionsspinner"

Haarige Kerlchen, diese Eichenprozessionsspinner. Und aktuell wieder stark verbreitet. Wer ein Nest entdeckt, sollte einen großen Bogen darum machen. Alle, die sich mit der Entfernung der Raupen und Nester befassen müssen, müssen sich wirkungsvoll schützen. Denn die Folgen eines Kontaktes mit den Raupen des Nachtfalters sind gefährlich.

Deshalb haben wir Ihnen für die Beseitigungsarbeiten ein Basis-Set und weitere Schutzausrüstung zusammengestellt.

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Bitte dringend beachten!

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem Set um ein BASIS-Set handelt. Und dass zusätzliche bzw. verstärkte Schutz-Maßnahmen nötig sein können und auch ggf. Vorgaben Ihres Unternehmens, der Kommune o.ä. beachtet werden müssen. Zur Orientierung haben wir Ihnen eine Übersicht mit Empfehlungen zu möglichen Schutz-Kombinationen erstellt.

Das Umweltbundesamt bietet ein interessantes Dokument mit umfangreichen Informationen (Übersetzung einer niederländischen Veröffentlichung) auf seiner Website zum Download. Das Amt bezieht sich auf die Niederländischen Behörden, weil diese langjährige Erfahrung mit dem Falter haben. So werden im Leitfaden weitere Maßnahmen wie die zusätzliche Verwendung eines mechanisch festeren Überziehhandschuhs sowie der Gebrauch von Gebläse-Atemschutz mit externer Luftzufuhr empfohlen. Gerne beraten wir Sie dazu individuell, auch diese Produkte haben wir im Programm.

PDF auf der Seite des Bundesumweltamtes ("Niederländischer Leitfaden zur Eindämmung des Eichenprozessionsspinners in deutscher Sprache")

 

Der Eichenprozessionsspinner

Problematisch zum einen das hohe Reizpotential der Raupenhaare (pseudo-allergische bzw. allergische Reaktionen), zum anderen die explosionsartige Massenvermehrung. Die befallenen Eichen werden kahl gefressen und geschwächt, so dass sie anfällig sind für weitere Schädlinge und Krankheiten. Der Eichenprozessionsspinner ist übrigens eine einheimische Art, die allerdings früher nur regional begrenzt auftrat. Die Brennhaare können bei Menschen (und auch Haus- und Nutztieren) zu unangenehmen bis hoch gefährlichen Symptomen führen.

Der Falter selbst ist recht unscheinbar. Jedes Weibchen legt rund 150 Eier. Diese werden in den Kronen von Eichen abgelegt. Ende April / Anfang Mai schlüpfen die Raupen, von denen jede bis zu einer halben Million Brennhaare ("Bürsten") trägt. Besonders tückisch: diese brechen schnell ab und werden verweht, oft über weite Strecken. Auch wenn die Raupen schon entfernt sind, bleiben die gefährlichen Haare zurück. Diese enthalten das Nesselgift Thaumetopoein und haben kleine Widerhaken, die sich an Haut und Kleidung festsetzen. Die Gefährdung kann mehrere Jahre bestehen bleiben, wenn die Auslöser nicht beseitigt werden.

Ihren Namen haben die Spinner von ihrem Verhalten, nachts prozessionsartig in Kolonnen zu bewegen. Sie bauen sich in Astgabeln und am Stamm Nester, in denen sie sich verpuppen.
 

Persönliche Beratung zur Persönlichen Schutzausrüstung
Je nach indiviuellen Vorgaben oder Konzepten kommen wie bereits erwähnt neben den im Basis-Set beinhalteten Produkten weitere Schutzmaßnahmen zum Einsatz. Aufgrund der Vielfalt der Möglichkeiten sprechen Sie uns bei Bedarf direkt an.
Bitte wenden Sie sich an Josef Heubrock: Sie erreichen ihn unter j.heubrock@carlnolte.de oder telefonisch unter (0 25 71)16-221.

03.07.2019 Carl Nolte Technik GmbH